Die ehemaligen Junghaie Hannibal Weitzman und Fabio Pfohl
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#MadeInKölle – Spiele gegen Wolfsburg und Frankfurt

Saison 2026/2027 – Spieltag 1: Kölner Haie VS Grizzlys Wolfsburg

Hannibal Weitzmann kam beim Spiel der Grizzlys Wolfsburg in Köln zwar nicht zum Einsatz, ist aber trotzdem ein immer gern gesehener Gast in Köln. Der Goalie besuchte nicht nur als Kind die Spiele der Kölner Haie, sondern hütete beim Kölner EC von den Bambini bis zur DNL das Tor. Während seiner Zeit spielte er z.B. mit Leon Draisaitl und Frederik Tiffels zusammen; 2010 erreichte er mit der Schülermannschaft den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. Nach dem Abstieg der Kölner DNL-Mannschaft in die 2. Liga wechselte er in den Rosenheimer Nachwuchs.  Via Förderlizenz wurde Weitzmann ab 2015/2016 wieder an den KEC gebunden, ab 2018/2019 kam er als Backup von Gustaf Wesslau zu Einsätzen im Haie-Trikot. Nach der Station in Iserlohn spielt Weitzmann seit 2023 für die Grizzlys Wolfsburg

Verteiger Leo Hafenrichter ist mit 16 Jahren, vier Monaten und 14 Tagen der jüngste Spieler, der jemals für die Kölner Haie auflief. Der gebürtige Nürnberger durchlief alle Nachwuchsmannschaften der IceTigers und wechselte 2019 zu seinem 15. Geburtstag als U16-Nationalspieler nach Köln und zog in das Sportinternat. In Köln spielte er für die U17 KEC und die U20 / DNL-Mannschaft des KEC und besuchte das Apostelgymnasium in Lindenthal. Trainer Uwe Krupp beförderte ihn zu seinem Debüt am 11. Dezember 2020 gegen die Iserlohn Roosters – eines von insgesamt nur zwei Vorbereitungsspielen auf die Saison 2020/2021 – in den Profikader . Zuerst via Förderlizenzen, dann dauerhaft entwickelte sich Hafenrichter in Bad Nauheim in der 2. Liga, bevor über die Station Freiburg seit 2025/2026 in Wolfsburg wieder DEL-Eishockey spielt.  

Eine Randnotiz: Mit Jochen Maassen gab es im Kölner Eishockey einen Spieler, der noch jünger in die 1. Mannschaft wechselte. Maassen, geboren im November 1953, durchlief er die Jugendmannschaft des Kölner Eis-Klub (KEK), spielte bereits mit 15 Jahren für die 1. Mannschaft und gehörte 1972 zu den „Gründervätern“ des KEC „Die Haie“ e.V.

Auch der gebürtige Waldkraiburger Fabio Pfohl hat eine Vergangenheit beim KEC e.V.: Von der Erich-Kühnhackl-Stiftung als bester Nachwuchsstürmer Deutschlands ausgezeichnet wechselte er aus dem Landshuter DNL-Kader 2011 erst nach Düsseldorf und dann 2013-2014 in die Kölner DNL-Mannschaft, wo er in 7 Spielen 8 Assists verteilte. Via Förderlizenz sammelte Pfohl in der Folge in Duisburg (3. Liga) viel Erfahrung – und jede Menge Punkte. Das bescherte ihm 2014/2015 sein KEC-Debüt beim KEC, im dritten Spiel bereits seinen ersten Profi-Treffer und die Teilnahme an der U-20 WM. Pfohl wechselte 2015-2016 zum Liga-Konkurrenten nach Wolfsburg, wo er sich zu einer festen Größe entwickelte und 2016 zum „DEL-Rookie des Jahres“ gekürt wurde. Für ein kurzes Intermezzo kehrte Pfohl 2018-2019 zurück nach Köln (8 Tore, 27 Assists in 46 Spielen), doch gingen die Haie und Pfohl nach einem schwachen Start in die Saison wieder getrennte Wege. Seitdem ist Pfohl fester Bestandteil des Wolfsburger Kaders.

Der Stürmer Julian Chrobot durchlief den Augsburger Nachwuchs, von wo aus er in die RB Hockey Academy von Red Bull Salzburg wechselte. Im Verlauf der Saison 2017/2018 wechselte Chrobot in die DNL-Mannschaft des KEC, wo er sofort überzeugte und auch für die U18-Nationalmannschaft antrat. Der Linksschütze verbrachte drei Spielzeiten in der Nachwuchsabteilung, zu seiner vierten Saison wurde er in den Profikader gezogen (20 Spiele, 1 Tor, 1 Assist) und via Förderlizenz nach Bad Nauheim geschickt – ein Modell, das die nächsten Jahre fortgesetzt wurde. Ebenfalls gehörte Chrobot zum Stamm der U-Nationalspieler. Zur Spielzeit 2023-24 wechselte Chrobot nach Wolfsburg, spielte dort fest in der DEL und schaffte in der vergangenen Saison den Durchbruch (11 Tore, 13 Assists in 52 Spielen).

DEL-Spieltag 2: Kölner Haie VS Löwen Frankfurt

Der aus der Nähe von Antwerpen stammende Robin van Calster lief seit seiner frühen Kindheit Schlittschuh und spielte ab seinem elften Lebensjahr in Köln – was für jedes Training und jedes Spiel zwei Stunden Anreise und Abreise bedeutete. Mit 14 folgte der Wechsel der Wohnstätte in das Sportinternat und die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft. Seit 2020-2021 war van Calster Bestandteil der Nachwuchs-Nationalmannschaften. Fünf Jahre verbrachte van Calster im Kölner Nachwuchs, bevor er 2021-2022 sein Profidebüt für die Kölner Haie feierte und via Förderlizenz an Bad Nauheim ausgeliehen wurde. Ab der Saison 2023-2024 gehörte er fest zum Kader der Kölner Haie. Nach der letzten Saison 2025-2026 verließ er Köln und wechselte nach Frankfurt.

Kein ehemaliger Junghai dagegen ist Björn Krupp. Er zog 2002 im Alter von 11 Jahren zu seinem Vater Uwe Krupp nach Atlanta zog und spielte zu diesem Zeitpunkt noch kein Eishockey. Erst in den USA begann Björn Krupp mit dem Training und schloss sich den Atlanta Duluth Ice Hawks an. Später wechselte er in das USA Hockey National Team Development Program und anschließend in die OHL, um dann zu den Kölner Haien zu wechseln.

Foto-(C) mcfly37.de

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